Vor dem Umzug Teil 3

Den Umzug finanzieren

Ein Umzug ist nicht nur mit körperlichen und nervlichen Stress verbunden, sondern auch mit Kosten. Diese finanziellen Belastungen können dem Umziehenden den Umzug noch stressiger und unbequemer werden lassen.

Ein Umzug zu finanzieren kann kostspielig sein, muss es aber nicht. Es hängt von jedem Einzelnen ab, ob sie billig umziehen oder erhebliche Kosten auf sich nehmen. Es gibt immer eine Möglichkeit den Umzug preiswert zu gestalten und durchzuführen, ohne dabei alles ganz alleine erledigen zu müssen.

Zunächst einmal machen wir uns Gedanken darüber, welche Kosten auftreten können:

  • handwerkliche Arbeiten
  • Umzugskartons
  • neue Möbel
  • Entsorgung von alten Möbel
  • neue Anbieter für Telekommunikation (Anschlussgebühr, Einmalkosten etc.)
  • Ummeldungen

Bei handwerklichen Arbeiten, die in der neuen oder in der alten Wohnung anfallen, kann man enorme Kosten sparen, indem man selbst Hand anlegt statt einen Handwerker die Arbeit machen zu lassen. Hat man jedoch zwei „linke Hände“, dann sollte man Freunde oder Bekannte fragen, ob sie behilflich sein können. Ansonsten raten wir, sich auf Handwerkerportalen nach günstigen Angeboten zu erkundigen.

Wenn man nicht genug flüssige Mittel hat, ist es ratsam, zunächst die Eltern oder Freunde nach einem zinslosen Kredit zu bitten, bevor man bei einer Bank einen Kredit aufnimmt, was mit hohen Zinsen verbunden sind.
Weiterhin hat man die Möglichkeit durch das „Ausmisten“ Geld zu verdienen.

Über die Jahre sammelt sich schon so einiges an, das mit der Zeit entweder im Keller oder auf dem Dachboden landet. Da sollte man sich die Frage stellen, ob man diese Möbel, das Spielzeug oder die Kleidung überhaupt noch braucht. Bevor man solche Sachen wegwirft, ist es besser sie zu verkaufen, um etwas mehr Geld in der Tasche zu haben. Einige Möglichkeiten, wo Sie Ihre Sachen verkaufen können, werden wir hier ansprechen.
Eine Möglichkeit wäre der Flohmarkt oder auch Trödelmarkt genannt. Der Flohmarkt gewinnt immer mehr an Beliebtheit unter den Privatleuten, die ihre „alten“ Gegenstände verkaufen wollen.

Dabei sollte man darauf achten, dass man den passenden Flohmarkt auswählt. Beispielsweise werden antike Möbel oder hochwertige Kleidung auf dem Antikmarkt verkauft. Hier trifft man eher auf Interessenten die nach solchen Gegenständen suchen. Für Kinderkleidung und Spielzeuge sind die sogenannten Familien-Basare geeignet.

Bevor man auf dem falschen Flohmarkt landet, ist es ratsam die Flohmärkte zunächst selbst zu besuchen und zu beobachten, welches Publikum dort einkauft und welche Waren angeboten werden.

Jedoch sollten Sie sich im Klaren sein, dass man auf Flohmärkten für Stellplätze Gebühren entrichten muss.

Eine weitere Möglichkeit wären die Gebrauchtmöbelhäuser. Diese kaufen Möbel, Haushalts- und Elektrogeräte auf und verkaufen sie in wieder zu günstigen Preisen. Der Vorteil hier ist, dass die Händler nach Hause kommen und die Möbel selbst abholen. Sie müssen also schwere und größere Möbel nicht selbst transportieren, was recht umständlich sein kann. Die Händler zahlen meist bar und die Preise sind angemessen und fair.

Wie man sonst noch gebrauchte Gegenstände zu Geld machen kann, wären Inserate in regionalen Zeitungen. Hier können Sie private Kleinanzeigen schalten, die jedoch mit geringen Gebühren verbunden sind. Sind es Gegenstände, für die sich Sammler und Liebhaber interessieren, dann können Sie mit guten Preisen rechnen. Gibt es einen Interessenten, so wird die Ware bei Ihnen abgeholt; der Käufer zahlt in der Regel bar. Sie können sich somit die Transportkosten sparen.

Falls Ihnen keines der oben genannten Möglichkeiten zusagt, dann gibt es noch die Alternative der Online-Inserate und eBay. Für Online-Inserate gibt es zahlreiche Portale wie zum Beispiel „Willhaben“. Der Vorteil hier ist, dass die Anzeigen meist kostenlos sind.
Wenn Sie gute Preise erzielen wollen, dann können Sie Ihre Sachen auf eBay versteigern lassen. Ebay ist eine Auktionsbörse, wo die Käufer auf ein Produkt bieten. Der Bieter mit dem höchsten Angebot erhält dann die Ware. Sie als Verkäufer legen einen Startpreis fest, wobei Sie beachten müssen, dass eBay Gebühren berechnet, wenn der Startpreis über einem Euro ist. Diese Gebühren müssen Sie dann zahlen, selbst wenn der Artikel nicht verkauft wird.

Meist werden größere oder sperrige Möbel, bei denen der Versand schwieriger ist, an Selbstabholer verkauft. Dies könnte jedoch eventuell die Zahlt der Interessenten reduzieren.

Umzug Wien mit Die M�belpacker